Fortbildungsthemen


 

Das DZLM entwickelt zu sieben Themenbereichen verschiedene Angebote wie Fortbildungs- und Unterrichtsmaterialien, Qualifizierungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Fortbildungsreihen für Lehrkräfte etc. Einen Überblick und detaillierte Informationen über die Angebotstypen und deren Zielgruppen sind unter Angebote zusammengestellt. Hier finden Sie Beschreibungen der Themenbereiche und Zugänge zu thematisch passenden Angeboten. 

 

 

Digitale Werkzeuge

 

Der Einsatz digitaler Werkzeuge ist in vielen Lehrplänen der Sekundarstufen gefordert und gewinnt auch in der Grundschule an Bedeutung. Auf diese Herausforderung müssen Lehrpersonen von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durch Unterrichtskonzepte, Sensibilisierung für Aufgabenstellung und fachdidaktisches Hintergrundwissen angemessen vorbereitet werden. Denn nur dann können digitale Werkzeuge ihren Mehrwert für das Mathematiklernen entfalten.

Digitale Medien stehen in den DZLM-Fortbildungen entweder als Thema von Fortbildungen und Qualifizierungen im Vordergrund oder spielen ein wichtige Rolle bei fachlichen und fachdidaktisch ausgerichteten Fortbildungen (z. B. Stochastik kompakt).

 

Zusätzliche Informationen finden Sie im Spotlight: Digitale Bildung in Unterricht, Fortbildung und Qualifizierung

Angebote zum Thema


 

 

Fachspezifische Sprachbildung

 

Sprachkompetenzen ein- und mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler beeinflussen erheblich ihre Mathematikleistungen. Sprachförderung im Mathematikunterricht ist deshalb ein bedeutsamer Faktor zur Reduktion herkunfts- und sozialbedingter Bildungsungerechtigkeit. Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrer müssen daher darauf vorbereitet werden, wie man Sprachbildung in den Mathematikunterricht integrieren kann. Dazu sind Fortbildungen sowie Qualifizierungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren nötig.

 

 

Angebote zum Thema


 

 

Heterogene & inklusive Lerngruppen

 

Diagnose- und Förderkompetenzen auf Seiten der Lehrenden sind wichtige Voraussetzungen, um die fachlichen und sozialen Kompetenzen sowohl leistungsschwacher als auch leistungsstarker Schülerinnen und Schüler weiter zu entwickeln. Daher ist ein kompetenter inklusiver Umgang mit Diversität ein wichtiger Einflussfaktor auf die individuellen Lernprozesse und Leistungen wie auch auf das Klassenklima.

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, die integrativ bzw. inklusiv in der Grundschule ebenso wie in der weiterführenden Schule beschult werden, steigt dabei kontinuierlich an. Somit kommt Qualifizierungsangeboten für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur Gestaltung eines inklusiven Mathematikunterrichts eine wichtige Bedeutung zu, u. a. auch für fachfremd Unterrichtende wie z. B. Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen.

 

 

Angebote zum Thema


 

 

Leitideen beherrschen

 

Zwischen dem fachlichen Professionswissen von Lehrpersonen und den Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler besteht ein enger Zusammenhang, wie Studien belegen. Werden neue Kernlehrpläne eingeführt, müssen bestimmte Leitideen oft erstmals verbindlich angeboten werden – und führen zu einem hohen Bedarf an Nachqualifizierung, zum Beispiel beim Themengebiet Stochastik für die gymnasiale Oberstufe in NRW oder Thüringen.

 

 

Angebote zum Thema


 

 

Fachfremd Unterrichtende

 

Bundesweit werden Lehrpersonen aus unterschiedlichen Gründen fachfremd im Mathematikunterricht eingesetzt. Empirische Studien belegen, dass Unterrichtsqualität und Unterrichtserfolg in hohem Maße von der fachlichen und fachdidaktischen Expertise der unterrichtenden Lehrpersonen abhängen. Für diese nicht im Unterrichtsfach Mathematik ausgebildeten Lehrpersonen besteht dringender Bedarf an Fortbildungen. Diese werden von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren teilnehmer- und bedarfsorientiert gestaltet.

 

 

Angebote zum Thema


 

 

Frühe mathematische Bildung (in Kindertagesstätten)

 

Viele Kinder sind bereits früh fasziniert von Mustern, Formen und Zahlen. Sie begegnen mathematischen Situationen in ihrem kindlichen Tun und entdecken Mathematik aktiv in ihrer Umwelt, denn ihr Alltag hält eine Vielzahl von mathematischen Erfahrungs- und Entdeckungsmöglichkeiten für sie bereit. In diesem Sinne bedeutet mathematische Förderung: Spielen, Kommunizieren und vielfältige Erfahrungen in einer mathematisch anregend gestalteten Umgebung sammeln, begleitet von kompetentem Fachpersonal.

Dies stellt eine herausfordernde Aufgabe für die frühpädagogischen Fachpersonen dar. Es ergibt sich die Frage: Wie kann es gelingen, mathematische Erfahrungen und Entdeckungen anzuregen sowie das Interesse der Kinder am Bildungsbereich Mathematik aufzunehmen, um den Kindern kindgerechtes, sachgemäßes und anschlussfähiges Mathematiklernen zu ermöglichen?

 

 

Angebote zum Thema


 

 

(Weitere) Bausteine guten Unterrichts

 

Vereinzelt entwickeln wir weitere Angebote, die nicht unseren sechs DZLM-Fortbildungsthemen zuzuordnen sind, sondern allgemein Bausteine guten Unterrichts darstellen. Meist sind es Themen, die quer zu den mathematischen Leitideen liegen (bspw. Sachrechnen), prozessbezogene Kompetenzen (bspw. Problemlösen) oder ausgewählte Unterrichtsphasen (Produktives Üben) betreffen.

 

 

Angebote zum Thema